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Forschen

 

Die Forschung des Instituts für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

Informetrie, Szientometrie

In Analogie zur Ökonometrie beschäftigt sich die Szientometrie mit quantitativen Verfahren bei der Untersuchung von Sachverhalten des Informationswesens. Beziehen sich derartige Studien auf Phänomene der Wissenschaftskommunikation, so wird die Bezeichnung Szientometrie verwendet. Oft kommen derartige szientometrische Analysen im Bereich der Forschungsevaluierung zum Einsatz. Als Datenquelle dienen in der Regel Datenbanken und neuerdings auch das World Wide Web (Webometrie).

Das Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik kann in diesem engen Forschungsfeld an internationale Spitzenforschung anschließen. Dies wird durch ca. 20 Publikationen im Social Sciences Citation Index (SSCI) in den letzten 10 Jahren, u. a. in den führenden facheinschlägigen Zeitschriften (Journal of the American Society for Information Science  & Technology, Scientometrics, Journal of Information Science, Journal of Documentation, Information Research) dokumentiert. Diese wurden 100-mal (h-Index= 6) zitiert (Stand: April 2013).

Die internationale Anschlussfähigkeit kommt auch durch Programmkomitee-Mitgliedschaften in den weltweit führenden Tagungsreihen zum Ausdruck, u. a. der STI- (Science and Technology Indicators) und der ISSI-Tagung (Conference of the International Society for Scientometrics and Informetrics).  Bei der ISSI 2013 in Wien wird das Doctoral Forum von einem Institutsmitglied organisiert.

 

Evaluierung und Informationsrecht

Im Rahmen der Evaluierung (Evaluation) werden systematische Verfahren eingesetzt, um Institutionen, Programme, Strukturen und Systeme oder auch Personen, Produkte und Dienstleistungen umfassend zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu generieren. Bei den am Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik durchgeführten Evaluierungsprojekten, die häufig auch publiziert werden, handelt es sich großteils um Evaluierungen im Bereich der Bildung (z.B. Evaluierung von Studienplänen, Benutzerforschung für Bibliotheken) sowie der Gesundheit (z.B. Evaluierung von Gesundheitssystemen, Evaluierung von gesetzlichen Maßnahmen). Der Schwerpunkt liegt dabei auf summativer Evaluierung im Sinne einer Ergebnisevaluierung.

Informationsrecht (Informatikrecht) stellt einen Rechtsbereich dar, der aufgrund der immer stärkeren Vernetzung und Kommunikation von großer praktischer Bedeutung ist. Am Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik konzentriert sich die Forschung und
Publikationstätigkeit auf diesem Gebiet auf zwei Teilbereiche des Informationsrechts: das Datenschutzrecht, dessen Vorgaben in der Praxis nicht immer einfach umzusetzen sind, sowie das Urheberrecht, dessen Bestimmungen in der Praxis häufig nicht ausreichend beachtet werden.

Informationskompetenz

Informationskompetenz (Information Literacy) umfasst die effektive Informationssuche, die Bewertung von Information sowie die verantwortungsvolle Entwicklung neuer Informationen. Aufgrund des rasanten Anstiegs rasch verfügbarer Informationen durch das Internet gewinnen diese Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. Anhand verschiedener Modelle wurden hierzu auch Standards und –Indikatoren entwickelt, welche eine Messung von Informationskompetenz ermöglichen sollen.

Am Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik konzentriert sich die Forschung insbesondere auf die Evaluierung von Informationskompetenz, Informationskompetenz im fachspezifischen Kontext der Wirtschaftswissenschaften sowie die Vermittlung von Informationskompetenz durch digitale Lehr- und Lerntechnologien wie Massive Open Online Courses (MOOCs). In diesem Zusammenhang entstanden bereits in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zahlreiche Publikationen.

International aufgestellt ist auch ein aktuelles Drittmittelprojekt: Im Rahmen des Erasmus+ Projekts Information Literacy Online entsteht unter Federführung des Instituts für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik  gemeinsam mit sechs internationalen Partnerinstitutionen ein MOOC (Massive Open Online Course) zur Vermittlung von Informationskompetenz.

Geschäftsmodellinnovationen durch digitale Technologien

Digitale Technologien verändern bestehende Geschäftsmodelle und schaffen die Potentiale für neue. Insbesondere die Entstehungen von digitalen Plattformen für elektronischen Handel, Transportdienstleistungen, Gesundheits- und Fitnessdaten oder autonom gesteuerte Automobile ist hierfür ein Beispiel. Das rechtzeitige Erkennen und Nutzen dieser technologischen Potentiale ermöglicht rechtzeitiges Transformieren bestehender Unternehmen und den Aufbau neuer.

Informelles E-Learning im Alltag

E-Learning in Form von Lernplattformen oder computergestützter Visualisierung von Lerninhalten ist an Schulen und Universitäten bereits weit verbreitet. Viel stärker wird Lernen von Schülerinnen, Schülern und Studierenden allerdings durch die Nutzung digitaler Medien im Alltag geprägt. Oft kommt es zu nachhaltigen Veränderung im kognitiven, affektiven und psychomotorischen Bereich. Die Nutzung dieser Potentiale stellt für Lehrende eine große und weitgehend noch unberücksichtigte Chance dar. Hierbei liegen jedoch große Unterschiede zwischen Lernenden mit verschiedenen sozialen Einbettungen in unterschiedlichen Kulturen vor. Die Forschungsarbeit erfolgt nicht nur durch Befragungen, sondern auch durch videographische Vor-Ort-Erhebungen in entlegenen Regionen und Analysen des Alltags. Die Fortbewegung erfolgt hierbei mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad, um wirklich nahe am Alltag zu sein. Im Jahr 2019 erfolgte durch das Rektorat und die Hochschülerschaft die Nominierung für den Staatspreis der Republik Österreich für die beste universitäre Lehre.

Publikationsliste

Für eine detaillierte Publikationsliste siehe UniGrazOnline.

Kontakt

Institutsleiter ao.Univ.Prof.Dr. Christian SCHLÖGL Telefon:+43 (0)316 380 - 3566

Kontakt

Institutsreferentin
Universitätsstraße 15, F3 8010 Graz
Sonja SCHRECKMAIR Telefon:+43 (0)316 380 - 3560
Mobil:+43 (0)316 380 - 9575

Web:http://informationswissenschaft-wirtschaftsinformatik.uni-graz.at/de/institut/mitarbeiterinnen/schreckmair-sonja/

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